Berichte

Vertreterinnenversammlung 2019

Kreisvorsitzende Kristina Wendt berichtete vom vergangenen Jahr und diskutierte mit den anwesenden Frauen über Projekte und Ideen für die kommenden Jahre. Von den Aktivitäten des Landesverband berichtete Petra Fahje.

 

Gastgeber war in diesem Jahr der Ortsverein Bad Oldesloe. Verabschiedet wurde die Beisitzerin Gerlinde Fahs aus Tangstedt, neu gewählt wurde Regina Schütt aus Barnitz. Zu Gast waren zwei Junge LandFrauen und zwei Damen vom Nachbarverein Lübeck.

 

Impressionen der diesjährigen Versammlung der KreisLandFrauen Stormarn


Faktencheck Pflanzenschutz

Faktenscheck Pflanzenschutz

Der KreisLandFrauen Verband Stormarn, die Jungen LandFrauen, die Jungen Landwirte und die Verbrauchergemeinschaft Stormarn e. V. luden gemeinsam zu einem Vortrag ins KUB Bad Oldesloe ein.

 

Die ersten beeindruckenden Zahlen, mit denen Herr Dr. Klink, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Christian-Albrecht-Universität in Kiel aufwartete, zeigen die globalen Zusammenhänge auf. Von den 50,9 Mrd. ha Erdoberfläche entfallen 13 Mrd. ha auf Land (Berge, Täler, Wald und Steppe). Von diesen 13 Mrd. ha Land sind nur 1,5 Mrd. ha als Ackerland geeignet, die sich vor allem auf Lateinamerika, Nordamerika, Europa und Asien verteilen.

Klimakarte der Welt

Jeden Tag wächst die Weltbevölkerung von derzeit 7,5 Mrd. Menschen um 208.000 Menschen. Zum Vergleich: Der Kreis Stormarn hatte im Jahr 2017 240.000 Einwohner. Im Jahr 2018 müssen also die Erträge von 1,5 Mrd. ha Ackerland die Weltbevölkerung von 7,5 Mrd. Menschen ernähren – mit steigendem Bedarf in den Folgejahren!

 

Der weltweite Getreidebedarf lag 2007/08 bei 2,1 Mil. t und wird 2020/21 etwa 2,6 Mil.t erreichen. Um die steigende Weltbevölkerung ernähren zu können, muss die Flächenproduktivität jährlich bis 2020 um 2%, bis 2050 um 2,5 % steigen! Allerdings nimmt in der EU die Produktivität um 0,6 % ab!!!

 

Betrachtet man diese Zahlen, wird die Herausforderung für die Landwirtschaft deutlich!

Prof. Dr. Klink

 

Im zweiten Teil erklärte Herr Dr. Klink an Hand von Statistiken und Studien wie wenig einige, für die Landwirtschaft negative Schlagzeilen durch Tatsachen gedeckt sind, wie unterschiedlich Fakten hervorgehoben oder weggelassen werden: Populismus gegenüber Seriosität!

 

Beispiel Pflanzenschutz: Die vom Bundesamt für Verbraucherschutz herausgegebenen Zahlen belegen, das von 1991 bis 2013 die Wirkstoffmenge konstant geblieben ist! Auch die Anzahl der Wirkstoffe ist seit 2006 bei 250 – 260 konstant geblieben.

 

Damit ist die Schlagzeile „Es wird immer mehr Pflanzenschutzmittel gespritzt“ nicht haltbar!

 

Beispiel „Norddeutsche Tiefebene: 80% Insektensterben in 27 Jahren“: Betrachtet man dazu die Studie des Bundesumweltministeriums, erkennt man, dass die herangezogenen Messstellen ausschließlich im südlichen Bereich der nördlichen Tiefebene zu finden und nicht über die gesamte Tiefebene verteilt sind. Die Proben wurden nicht in regelmäßigen Abständen entnommen, in einigen Jahren sogar gar nicht. Das dadurch entstandene Diagramm zeigt Schwankungen. Entscheidend für die Frage, inwieweit ein Insektensterben vorliegt, ist der betrachtete Zeitraum, bzw. welches Jahr man für den Vergleich als Basisjahr zugrunde legt. Wählt man willkürlich das Jahr 1989, in dem die Kurve einen Höchststand anzeigt, dann kommt man bis 2016 zu einem Insektenverlust von 80%. Wählt man hingegen das Jahr 1992 in einem Tal, findet man eine annähernd gleichbleibende Population.

 

Fazit: Aus dieser Studie ist ein Insektensterben nicht abzuleiten!

 

Überschrift: „Glyphosat verseucht Bier, Milch und Wasser“.

Global wird eine steigende Menge Glyphosat verbraucht, davon 5 % in der EU, wiederum davon 5 % in der BRD. Um die Relation zu verstehen, muss man wissen, dass die EU 25 % der Welternährung liefert.

 

Beim Nachweis von Glyphosat ist zu bedenken, dass es sich schnell abbaut und dabei AMPA entsteht. Wenn von Glyphosat gesprochen wird muss unbedingt nachgefragt werden, ob tatsächlich Glyphosat nachgewiesen wurde oder AMPA, denn auch in Reinigungsmitteln, Waschmitteln und Shampoo findet sich AMPA! Im Gegensatz zum Gyphosat-Verbrauch mit 4000 t liegt der Waschmittelverbrauch bei 38.000 t! Das Abbauprodukt AMPA ist nicht giftiger als Glyphosat! Glyphosat unterbindet die Bildung von Aminosäuren und ist ein Kationenbinder wodurch Nährstoffmangel entsteht.

 

Der Schlagzeile „Glyphosat krebserregend?“, muss die Frage folgen, welche Studie dient als Grundlage dieser Behauptung? Glyohosat unterliegt der Klassifizierung 2 B „möglicherweise krebserregend“ u. a. gemeinsam mit Kaffee, eingelegtem Gemüse und Dieselkraftstoff. „Möglicherweise krebserregend“ bedeutet, es ist potenziell möglich Krebs zu erregen, das Risiko allerdings gering. Herr Dr. Klink verdeutlichte diese Aussage mit einem gut verständlichen Beispiel: Gibt es Haie in der Ostsee? Potenziell möglich, da alle Meere verbunden sind, das Risiko ist allerdings gering.

Herrn Dr. Klink gelang es an diesem Abend, an Hand seiner Beispiele jeweils die Datenbasis und die Interpretationen dazu in Frage zu stellen und damit den Schlagzeilen mit sachlichen Fakten zu wiedersprechen.

 

Bericht: Heimke Rüder

Fotos: Heimke Witting-Schorr

 


Fahrt zum Bundes LandFrauenTag Ludwigshafen

Der Kreisverband Stormarn hat sich auf den Weg gemacht zum Treffen der Deutschen LandFrauen und ist mit dem Zitat von Julia Klöckner überrascht worden: Nur mit LandFrauen lässt sich ein Land machen! Die LandFrauen in Deutschland sind eine Gesellschaftspolitische Gruppe die vieles auf den Weg bringt. Dazu gehören auch die Frauen aus Stormarn.

Zum weiteren Rahmenprogramm der Reise gehörten auch die Besichtigung von Speyer und das Schwetzinger Schloss mit Barockgarten. Am Rückreisetag bekamen die Damen noch einen kurzen Einblick von Hann. Münden und dem Weserstein (hier treffen Werra und Fulda aufeinander und werden zur Weser).

 

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KreisLandFrauen-Reise 2017 nach Südfrankreich

1.10 – 9.10.2017

Die Anreise führt uns zunächst nach, Weil am Rhein, die Stadt mit dem 3-Ländereck. Über Mülhausen kommen wir nach Frankreich und dann immer Richtung Süden. Ein Stopp in Avignon ist sehr interessant. Papstpalast, Stadtmauer, die Brücke von Avignon gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Von Aix-en-Provence besuchen wir am nächsten Tag den Viehzuchtbetrieb von Gilbert Arnaud in der Camargue, mit seinen Stieren und den weißen Camargue Pferden. Die Camargue wird größtenteils landwirtschaftlich genutzt. Viehzucht, Gemüse-, Obst- und Reisanbau.

Am Nachmittag halten wir an der Brücke von Arles, einst Motiv von Vincent van Gogh. Die Stadt Arles mit seinen schönen Gassen, geprägt von Römischer Geschichte. Bei sommerlichen Temperaturen sehen wir auf einem Rundgang das Römische Theater und das Kolosseum, an der Rhone die Überreste der Löwenbrücke.

Wir verlassen die Provence und reisen weiter an die an die Côte d’Azur nach Cannes. Das sanfte Klima waren Gründe, dass sich Englische Aristokraten um 1830 hier ansiedelten. Sie bauten prunkvolle Villen und Hotels. Der „Boulevard de la Croisette“ ist gesäumt von edlen Hotels und Nobelboutiquen. Auf einer Stadtführung besuchen wir die Altstadt „Le Suquet“. Hier hat man einen herrlichen Blick über die Bucht. Im Hafen von Cannes reihen sich die Luxusjachten aneinander. Alljährlich finden hier die Filmfestspiele im „Palais des Festivals et des Congrès „statt.

Der nächste Tag führt uns weg von der Küste in die Berge. Über die Höhenstraße erreichen wir die Verdon Schlucht. Von einer Aussichtsplattform blicken wir 700 m tief n den Canyon du Verdon. Im Tal haben wir einen herrlichen Blick auf den Stausee Lac de Sante-Croix. Im Bergdorf Moustiers -Sainte-Marie liegt die Kirche Notre-Dame de Beauvoir oberhalb auf einem Felsplateau. Wir genießen den Rundgang in diesem kleinen Bergdorf bei Sonnenschein und 30°. Was für ein Tag mit dieser atemberaubenden Landschaft.

Der Handlungsort des Romans „Das Parfüm“ ist Grasse, die Parfümstadt Frankreichs. Die Besichtigung eines Parfümherstellers entführt uns in die Welt der Düfte und wir erfahren viel über Parfümherstellung. Nachmittags fahren wir ein Stück an der französischen Mittelmeerküste entlang. Schöne Häuser mit Meerblick, kleine Strände und felsige Küstenabschnitte säumen die Straße.

Am letzten Tag fahren wir zunächst nach Nizza, die Hafenstadt im Südosten Frankreichs. Mit einer kleinen Bahn fahren wir auf Nizzas Prachtstraße „La Promenade des Anglais“. Ein besonderer Anblick ist das Hotel „Le Negresco“ aus den 20-ziger Jahren. Wir sehen am Place Masséna die Marmorskulptur vom Sonnengott Apollo, bummeln durch die Altstadt mit den vielen Gassen, Cafe`s und Boutiquen. Am Ende dann der Markt Cours Saleya mit kulinarischen Köstlichkeiten und berühmten Blumenmarkt. Wir verlassen Nizza in Richtung Monaco. Dreißig paradiesische Kilometer auf der Küstenstraße liegen vor uns. Wir passieren die Halbinsel Cap Ferrat und Villefranche, ein wunderschönes kleines Städtchen an der Côte d’Azur und zudem ein wichtiger Kreuzfahrthafen in Frankreich. In Monaco besuchen wir zunächst den exotischen Garten. Unzählige Kakteen in allen Formen und Größe gibt es zu bewundern. Von hier haben wir auch einen tollen Blick über Monaco. Mit dem Azur Express kommen wir zu den wichtigen Sehenswürdigkeiten. Place du Casino, Rennstrecke der Formel 1, Port Hercule, Monte Carlo, der Kathedrale und den Fürstenpalast.

Am nächsten Tag müssen wir Abschied nehmen. Auf der Küstenautobahn Richtung Italien, vorbei an Genua, Mailand, entlang des Lago Maggiore. Wir fahren durch den St. Gotthard Tunnel, vorbei an Luzern und den Vierwaldstädter See. Am nächsten Abend erreichen wir Bad Oldesloe. Wir haben eine tolle Reise mit so vielen schönen Erlebnissen und besonderen Eindrücken erlebt.

Bericht & Fotos von Dagmar Wagner


Kultur, Küche und Kuchen

unter diesen 3 K`s stand die Kreisbereisung der LF Stormarn in diesem Jahr: Am Reinbeker Schloss trafen sich die Vorstände der Ortsvereine und der Kreisvorstand zu einer Führung, durch das von Herzog Adolf I von 1572-76 ursprünglich erbaute Jagdschloss. In den vergangenen 4 Jahrhunderten ist vieles verändert worden und bei der letzten Renovierung hat man versucht, es in den Ursprung zurück zu versetzen.

Von der Vergangenheit in die Moderne ging es weiter in die Küche des Unternehmens Meyer Menü. Hier werden täglich ca. 8500 Portionen Mittagessen zubereitet und in die Betriebe, Kindergärten, Schulen und auch privat Haushalte gebracht. Die Damen staunten nicht schlecht über den effizienten Zeitplan in der das gesamte Essen fertiggestellt wird.

Zu guter Letzt besuchten die Frauen noch den Bernekehof in Barsbüttel. Bei der Betriebsführung durch die Himbeerreihen und an den späten Erdbeeren vorbei informierte Frau Heike Volbert über ihren Werdegang und vieles Wissenswerte über die Direktvermarktung. Nach einem so vielfältigen Tag schmeckte die Himbeertorte im Hof-Café ganz besonders gut.

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60 Jahre KLF Stormarn

Diamantenes Jubiläum feierten die LandFrauen aus Stormarn und die Kreisvorsitzende Kristina Wendt konnte an diesem Abend gleich 2 Präsidentinnen als Ehrengäste begrüßen. Die im März neu gewählte Präsidentin des LandFrauen Verbandes Schleswig-Holstein, Ulrike Röhr, überbrachte die Gratulationen des Landesverbandes aus Rendsburg. In ihrem Grußwort sagte sie, dass es in den 6 Jahrzehnten den LandFrauen gelungen ist, sich ständig den Veränderungen anzupassen. LandFrauen haben viele Stärken. „Wir sind in den Augen anderer wichtig“ betonte sie und stellt das Alleinstellungsmerkmal in den Vordergrund: Generationsübergreifend arbeiten Frauen für Frauen im ganzen Land.

Frau Brigitte Scherb, Präsidentin des BundesLandFrauen Verbandes referierte als Festrednerin. “ Ein Jubiläum ist eine gute Gelegenheit, auf das Erreichte zurückzublicken und sich neue Ziele für die Zukunft zu setzen.“ sagte die Bundesvorsitzende. „ 60 Jahre ist das neue 50, da geht noch eine Menge“. Sie forderte die Frauen auf, ihre Belange nachdrücklich und laut hervorzubringen, um sich noch mehr Gehör zu verschaffen. Am Beispiel von Lohngerechtigkeit von Frauen und Männern erklärte sie, dass LandFrauen in gewisser Weise auch politisch sind. Heutzutage sind Frauen bestens ausgebildet und vorbereitet, sie müssen nur deutlich darauf hinweisen, um Veränderungen für sich selbst zu erwirken.

Einen Blick zurück auf die vergangenen LandFrauen Aktivitäten zeigten Helga Eggers, Gerda Lohse und Anke Stoffers auf. In einer Talkrunde wurden die letzten Jahrzehnte wieder in Erinnerung gebracht. Die Molly Kids aus Mollhagen mit wundervoll vorgetragenen Liedern und das Jugend Orchester Bargfeld mit Pauken und Trompeten sorgten für die musikalischer Gestaltung des Abends.

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Gleichberechtigt: noch lange nicht !

KreisLandFrauen Stormarn hören Vortrag einer Equal-Pay-Botschafterin *

Frauen verdienen im Durchschnitt ca. 22% weniger als Männer, im ländlichen Raum sogar 30%.Woran liegt das? Wie kann man etwas dagegen tun, denn der geringere Verdienst bedeutet später bis zu 60% weniger Rente als die männlichen Kollegen.

Freya Matthießen aus Bokhorst ist eine von zwei Equal-Pay-Botschafterinnen in Schleswig-Holstein und zeigte auf, wie die Problematik entsteht. Ausgebildet sind Frauen heute genauso gut wie Männer doch durch Familiengründung und Elternzeit bleiben Frauen einige Zeit Zuhause. Nach einer Pause von 4 Jahren gilt man in der Arbeitswelt als ungelernte Kraft. Frauen arbeiten anschließend zu 80% in Teilzeit oder Minijobs um Familie, Erziehung oder Pflege von Angehörigen unter einen Hut zu bekommen. Was kann Frau anders machen? Unsere Gesellschaft sollte sich von gesellschaftsspezifischen Rollenbildern trennen. Die Referentin plädiert dafür, die Kindererziehung auf beide Elternteile zu verteilen. „ Jedes Elternteil könnte in Teilzeit arbeiten“ sagt Matthießen „ Möglich wäre, dass jeder Partner 30 Wochenstunden arbeitet. So sammelt jeder seine eigenen wichtigen Rentenpunkte.“ Bei Minijobs rät die Botschafterin den Frauen, sich ein eigenes Konto zu errichten, auf das ein monatlicher Beitrag aus dem gemeinsamen Familieneinkommen eingezahlt wird. Das bedeutet eine kleine Absicherung, denn statistisch wird jede zweite Ehe in Deutschland geschieden.

*gleiche Bezahlung


BundesLandFrauen Tag in Erfurt

Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen“, – mit den Worten von Mathias Claudius machte sich ein Bus voll LandFrauen aus Stormarn auf den Weg zur Wiege der deutschen Kultur. Eisenach mit der Wartburg, Erfurt und Weimar standen auf der Liste der Ausflugsziele und natürlich der BundesLandFrauen Tag mit dem Treffen von über 5000 LandFrauen aus dem Bundesgebiet.

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Die wohl bekannteste Burg Thüringens, die Wartburg, präsentierte sich prächtig bei schönstem Sommerwetter. Hier probierten sich einige Damen in der Kunst des Druckens und fühlten sich in die Zeit von Martin Luther zurückversetzt.

Erfurts wunderschöne Altstadt wurde den Frauen bei einer Führung gezeigt. Besonders zu erwähnen ist die Krämerbrücke – sie gilt als einzige vollbebaute Brücke über die Gera mit heute 32 Häusern, gelegen in der gut sanierten historischen Altstadt.

In der Kulturstadt Weimar zeigte sich an fast jeder Hausecke deutsche Geschichte. Goethe und Schiller aber auch Bach, Strauss und Nietzsche waren sehr präsent. Die Stormarner LandFrauen waren sich einig, hierher erneut einen Ausflug zu unternehmen. In der kurzen Zeit war nur ein Eindruck zu gewinnen, es gibt aber noch so viel zu erkunden. Sehr beeindruckend zeigte sich auch der Ginko Baum, der weder zu den Laub- noch Nadelbäumen gehört, sondern zu der Gruppe der Samenpflanzen.

„Das Reden tut dem Menschen gut, besonders, wenn er`s selber tut.“

Mit den Worten von Wilhelm Busch endete die Reise, von der die LandFrauen gerne berichten.


Kreisbereisung 2016

Grabau war das Ziel der diesjährigen Kreisbereisung, die in diesem Jahr vom Kreisvorstand ausgearbeitet wurde. Bei herrlichem Sonnenschein begrüßte die Kreisvorsitzende Kristina Wendt die Vorstandsdamen aller fünf Ortvereine mit deren Ehrenvorsitzenden in ihrem blühenden Garten, gleich in der Nachbarschaft von einem imposanten Hügelgrab.

Die fachkundliche Führung durch das knapp 800 Einwohner große Dorf übernahm dann Eckhard Moßner und informierte die Landfrauen über das Restgut aus dem 19. Jahrhundert mit der Hannoveraner Pferdezucht der Familie Chacon. Über verwunschene Wege gelangten die Damen auch zum „Schloss“ das eigentlich nur als ein Herrenhaus deklariert werden darf, weil nie ein Herrscher in diesem Haus gewohnt hat. Die denkmalgeschütze Kapelle im kleinen beschaulichen Grabau wurde auch besichtigt. Hier finden im 14tägigen Rhythmus sonntags Gottesdienste statt und die Amtshandlungen wie Taufen, Konfirmation und Trauungen werden hier für die Einheimischen abgehalten. Mit vielen Eindrücken und Informationen verabschieden sich die KreisLandFrauen aus Stormarn in die Sommerpause.


Unsere Bienen für die Landesgartenschau Eutin


Spendenübergabe an die Sternenbrücke Hamburg

Die Informationen, die wir von Frau Schrum und Frau Jung erhielten, waren sehr beeindruckend!

Neben der Begleitung sterbender Kinder und junger Erwachsener werden dort vor allem auch lebensbegrenzt erkrankte Kinder mit ihren Familien für maximal 4 Wochen im Jahr aufgenommen, um diesen Familien für eine kurze Zeit die Möglichkeit einer Entlastung zu bieten. Für jedes aufgenommene Kind steht ein Zimmer zur Verfügung und auch für die Familien gibt es eigene Zimmer.

Es gibt Therapieräume, Aufenthaltsräume etc. Alles wirkt sehr warm und freundlich, alles ist gepflegt. Der Personalschlüssel ist hoch. Es arbeiten dort 130 feste Mitarbeiter (vom Hausmeister, Küche, Verwaltung, Pflege bis zu den Therapeuten) und noch einmal 130 Ehrenamtliche mit. Die Krankenkassen zahlen lediglich die Hälfte der Pflegekosten des kranken Kindes, die restlichen Pflegekosten und die Aufenthaltskosten der Familien müssen von Spenden finanziert werden!

Unsere Spende ist gut angelegtes Geld und wird zweckgebunden für einen Erinnerungstag im Herbst verwendet. An diesem Tag werden die verwaisten Familien eingeladen, um sich mit gemeinsamen Ritualen ihrer Verstorbenen zu erinnern.


KreisLandFrauentag 2016 in Stormarn

An einem ungewohnten Ort fand der KreisLandFrauen Tag in diesem Jahr statt. Die Peter-Paul Kirche in Bad Oldesloe öffnete ihre Türen für die LandFrauen und deren Gäste. Die Bischöfin Kirsten Fehrs hielt einen eindrucksvollen Vortrag über Eva und die anderen-Frauenbilder in der Kirche und was wir heute von ihnen lernen können. Sie machte deutlich das Frauen von Anfang an eine wichtige Rolle im christlichen Glauben spielten. Mit Eva, Ruth, Maria, Rahab sowie den Schwestern Maria und Martha seien hier nur als einige Bespiele genannt. Damit führte sie die Zuhörerinnen und Zuhörer zur weiblichen Seite Gottes.

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Fotos: Sabine Voiges

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Fotos: Heimke Witting-Schorr